Südsudan / Regionen Wau und Jur River County
Nothilfe nach Bürgerkrieg und Naturkatastrophen
Ausgangslage: Der Südsudan mit seinen rund zwölf Millionen Einwohnern ist das jüngste Land der Erde und gehört zu den zehn Ländern mit den größten humanitären Krisen weltweit. Seit seiner Unabhängigkeit im Jahr 2011 kommt es nicht zur Ruhe. Gewalt, politische Spannungen und wiederkehrende Konflikte haben Millionen Menschen vertrieben und ihre Lebensgrundlagen zerstört. Hunger und Not gehören für viele zum Alltag. Mehr als 40 Prozent der Bevölkerung sind auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen. Das Land ist regelmäßig von schweren Überschwemmungen betroffen, wodurch die Hungersnot im Südsudan weiter verstärkt wird.
Projektziele:
Mehr als 7,8 Millionen Menschen in Südsudan werden voraussichtlich im Jahr 2025 ihren Grundbedarf an Nahrungsmitteln nicht decken können. Drei von fünf Südsudanesen sind dazu gezwungen, Mahlzeiten ausfallen zu lassen oder ihr Eigentum zu verkaufen, um sich Lebensmittel leisten zu können. Neben Nahrungsmitteln fehlt es an sauberem Wasser und grundlegenden Haushaltsgütern. Viele Familien können sich nur eine Mahlzeit am Tag leisten, und die Mangelernährung bei Kleinkindern nimmt zu. Frauen und Kinder müssen oft weite Strecken zurücklegen, um Wasser aus unsicheren Quellen zu holen. Der Mangel an Kochöfen, Seife und Decken erhöht die Gesundheitsrisiken zusätzlich.
Zielgruppe:
Das Projekt zielt darauf ab, die Lebensbedingungen besonders gefährdeter Rückkehrer- und Binnenvertriebenen in Wau und Jur River zu verbessern.
Geplante Maßnahmen:
Nahrungsmittelhilfe für 1.200 Haushalte, Zusatzernährung für 300 Kinder, der Bau eines Brunnens für 500 Haushalte sowie die Verteilung von Medikamenten und Hilfsgüterpaketen.
Die Redel Stiftung fördert das Projekt mit 80.000 Euro.
Impressionen
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