Myanmar / Regionen Bago, Yangon und Kayin
Nothilfen und psychosoziale Unterstützung für Gewaltopfer
Ausgangslage: Der gewaltsame Konflikt zwischen den Streitkräften Myanmars und bewaffneten Rebellengruppen hat sich seit 2023 weiter verschärft. Bei der Aufstandsbekämpfung verübt die Militärjunta Kriegsverbrechen. Menschenrechtsorganisationen werfen Regierung und Militär schwere Menschenrechtsverstöße vor. Gegen den Machthaber und militärischen Oberbefehlshaber Min Aung Hlaing hat der Internationale Strafgerichtshof einen Haftbefehl wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit im Zusammenhang mit der Deportation und Verfolgung der Rohingya erlassen.
Infolge des Konflikts sind 3,5 Millionen Menschen intern auf der Flucht. Der Bedarf an humanitärer Hilfe steigt dramatisch. Für das Jahr 2025 wird geschätzt, dass rund 19,9 Millionen Menschen auf Unterstützung angewiesen sein werden.
Viele leben unter prekären Bedingungen ohne ausreichende Versorgung mit Nahrung, Wasser und medizinischer Hilfe. Die Bevölkerung leidet zudem unter den Folgen schwerer Überschwemmungen durch den Monsun 2024. Besonders gefährdet sind Frauen und Mädchen, die einem erhöhten Risiko von Gewalt ausgesetzt sind.
Zielgruppe:
Das Projekt richtet sich an 3.463 Familien in 51 Gemeinden mit insgesamt 14.698 Menschen, darunter Binnenvertriebene, Aufnahmegemeinschaften und Wirtschaftsmigranten.
Geplante Maßnahmen:
- Verteilung von Nahrungsmitteln und Bargeld an 6.500 Personen
- Zugang zu Wasser, Hygiene und Sanitärversorgung für 4.000 Menschen
- Bau von Latrinen, Wasseranlagen und Aufbereitungsanlagen
- Schulungen und Starthilfen für 1.530 Haushalte zur Existenzsicherung
- Frauenförderung durch Trainings, psychosoziale Unterstützung
Die Redel Stiftung fördert das Projekt mit 80.000 Euro.
Impressionen
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