Zentralafrikanische Republik
Gesundheitsversorgung und Nahrungsmittelhilfe für Bürgerkriegsflüchtlinge
Ausgangssituation / Notlage:
Die Zentralafrikanische Republik gehört zu den fragilsten Staaten der Welt: staatliche Strukturen sind weitgehend zusammengebrochen, Gesundheitsdienste zerstört oder nicht funktionsfähig, große Teile des Landes werden von Milizen kontrolliert.
Viele verschiedene Gruppen kämpfen um die Macht. Der Staat gilt als gescheitert. Besonders im Projektgebiet (Unterpräfekturen Kouango, Ndjoukou, Mobaye) fehlt es an medizinischer Grundversorgung, Medikamenten, qualifiziertem Personal und funktionierenden Wasserstellen. Die Kinder- und Müttersterblichkeit gehören zu den höchsten weltweit. Hinzu kommt die Polarisierung der Gesellschaft in Christen und Muslime vor allem seit dem Bürgerkrieg 2013. Konflikte zwischen religiösen Gruppen und lokalen Gemeinschaften sowie tiefsitzende Traumata belasten den sozialen Zusammenhalt zusätzlich.
Projektziel:
Die Maßnahmen sollen die Gesundheit von Kleinkindern, Schwangeren und Müttern verbessern, Unterernährung reduzieren sowie Dialog und Friedensstrukturen stärken.
Zielgruppe/n:
3.800 besonders vulnerable Familien, entspricht rund 23.000 Menschen im Projektgebiet, darunter insbesondere ca. 7.000–8.000 Kinder unter fünf Jahren, ca. 3.500–4.000 Schwangere und stillende Mütter
Geplante Maßnahmen:
Bessere Basisgesundheitsversorgung, Kauf von Medikamenten und notwendiger Ausrüstung für 10 Gesundheitszentren und die zusätzlichen mobilen Klinikeinsätze.
Zugang zu sauberem Wasser durch Rehabilitation von 15 Brunnen, Wasserversorgung für 4.500 Menschen, Ernährungssicherung und die Förderung des friedlichen Zusammenlebens.
Die Redel Stiftung fördert das Projekt mit 100.000 Euro.
Impressionen
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