Ukraine: Lviv, Ternopil, Poltava, Novovolynsk und Khmelnytskyi
Psychosoziale Hilfen für kriegsbetroffene Kinder und Jugendliche
Ausgangssituation: Der seit 2022 andauernde Krieg in der Ukraine führt zu massiven Belastungen für Kinder und Jugendliche: zerstörte soziale Infrastruktur, eingeschränkter Zugang zu Bildung, hohe psychische Belastungen und starke Verunsicherung in Familien. Viele Kinder besuchen keine Schule oder können nur online lernen, zahlreiche weisen traumatische Erfahrungen auf, und besonders Binnenvertriebene benötigen intensive Unterstützung.
Projektziel:
Mit einem umfassenden Angebot pädagogischer und psychosozialer Maßnahmen in fünf Kinder- und Jugendzentren soll die Resilienz und Selbsthilfekapazität der kriegstraumatisierten Kinder und Jugendlichen und ihrer Familien gestärkt werden. Dazu gehören Lern- und Freizeitangebote, psychosoziale Einzel- und Gruppenarbeit, Integrationsaktivitäten wie Ausflüge und Camps, Elternarbeit, Fortbildungen für Fachkräfte, Bereitstellung von Lernmaterialien und Mobiliar sowie Supervision, Projektpersonal und notwendige Organisations- und Bürokosten. Die Kinder sollen wieder Zugang zu altersgerechtem Lernen erhalten, psychosozial stabilisiert werden und sich leichter in neue Wohn- und Schulumgebungen integrieren können. Eltern werden befähigt, ihre Kinder in akuten Stresssituationen zu unterstützen, und die Projektmitarbeitenden erhalten die nötigen Kompetenzen, um auch unter Kriegsbedingungen pädagogisch und psychologisch professionell zu arbeiten.
Zielgruppe/n:
Direkt unterstützt werden 750 vulnerable Kinder und Jugendliche zwischen 7 und 17 Jahren, von denen etwa 40 Prozent Binnenvertriebene sind. Zusätzlich werden 150 Eltern bzw. Erziehungsberechtigte begleitet, die in ihrer Rolle gestärkt werden sollen.
Geplante Maßnahmen:
Der lokale Partner, die Caritas Ukraine, betreibt Kinder- und Jugendzentren, in denen die vom Krieg betroffenen Kinder, Jugendlichen und ihre Eltern betreut werden. Angeboten werden neben einer normalen Tagesbetreuung informelle Lernaktivitäten, Freizeitmaßnahmen, das Erlernen von Lebenskompetenzen und psychosoziale Betreuung.
Die Redel Stiftung fördert das Projekt mit 90.000 Euro.
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